Konzepte für den öffentlichen Verkehr: Netzentwicklung, Angebots-, Betriebs- und Infrastrukturkonzepte

 

Region Rorschach: Angebotskonzepte Seebus 2019 und 2021ff

Auftraggeber:
Amt für öffentlichen Verkehr des Kt. St.Gallen mit den Gemeinden Rorschach, Goldach, Rorschacherberg und Tübach

Auftragnehmer:
mrs partner ag

Honorare:
73'000 CHF

Abschluss der Arbeiten:
Schlussbericht Angebotskonzept 2019+: Dezember 2016
Schlussbericht Angebotskonzept 2021ff: März 2017
Vernehmlassung April-Mai 2017

 

Projektbeschrieb:
Der Seebus bedient mit drei Linien die Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach, ein zusammengewachsenes Stadtgebiet mit rund 26`000 Einwohnern. Die regionale Buslinie 242 wurde in das Seebussystem einbezogen und stellt in Kombination mit dem Seebusangebot auf den wichtigen Korridoren einen Viertelstundentakt her. 

Mit der Überarbeitung des Angebotes für das Jahr 2019 sollen die regionalen Buslinien noch stärker mit dem Seebus abgestimmt werden. Zudem sind die bestehenden Konflikte mit den langen Schliesszeiten an den Bahnschranken zu entschärfen. Ab 2021 werden neue Bahnunterführungen und Bushöfe zur Verfügung stehen mit Auswirkungen auf Fahrzeiten und -routen der Busse.

Im Rahmen der zweistufigen Planung Seebus - mit und ohne erweiterter Infra­struktur - wurden Angebotsvarianten entwickelt. Die Gleisquerungen der Busse wurden mit den Öffnungszeiten der Barriere abgestimmt. Für Tübach wurden Vorschläge erarbeitet, wie die Nachbargemeinde in das System Seebus einbezogen werden kann. Die jeweils fünf Angebotsvarianten wurden in der Arbeitsgruppe mit den Vertretern des Kantons, der Region, der betroffenen Gemeinden und der Busunternehmen bewertet. Das Ergebnis sind zwei Buskonzepte welche die kurz- und mittelfristige Entwicklung des Busangebotes in der Region aufzeigen.

Angebotsvariante Busangebot Seebus 2021ff: Mit einem stärkeren Einbezug des regionalen Busangebotes in das städtische Seebusangebot sollen Synergien genutzt werden

 
Schrankenschliesszeiten: Die Busplanung 2019 musste die Zeitfenster an den Barrieren berücksichtigen.   Mit der Hilfe von Netzplänen werden die Buslinien minutengenau aufeinander abgestimmt, Umsteigebeziehungen dargestellt und der Fahrzeugbedarf berechnet.